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Der Kalte Krieg im Spionage-Film

Der Kalte Krieg im Spionage-Film
Die Geheimdienste in Ost und West nutzten während des Kalten Krieges das Medium Film für ihre Zwecke. Dazu gehörten sowohl Lehrfilme, als auch Dokumentationen und Spielfilme. In einer Filmreihe stellen wir verschiedene dieser Filme aus Ost und West vor und diskutieren mit Experten und Insidern.
Kurator und Einführender Dr. Christopher Nehring. Moderation Christian Booß.
Das Programm:
„Das unsichtbare Visier“ mit dem späteren Hollywood-Star Armin Müller-Stahl war eine der erfolgreichsten TV-Serien der DDR – und ein Spionageklassiker. Was kaum jemand wusste: Im Hintergrund arbeitete das Ministerium für Staatssicherheit fleißig mit. In dieser Veranstaltung werden die geheimen Hintergründe des „unsichtbaren Visiers“ diskutiert und eine Folge des DDR-Klassikers gezeigt.
Gast: Andreas Kötzing. Filmhistoriker, Leipzig
am 14. 2. um 18.30 Uhr: Dokumentation 1: Dokumentationsfilm des MfS über den Maulwurf im BND Heinz Felfe
Heinz Felfe war der bedeutendste deutsche „Maulwurf“ des Kalten Krieges. Der ehemalige SS-Mann war in seinem Leben für nicht weniger als sieben Geheimdienste aktiv. Seinen größten Auftritt hatte er jedoch als KGB-Maulwurf im westdeutschen BND. Als er 1961 aufflog, löste er einen der größten Spionageskandale der Bundesrepublik aus. 1969 wurde er in die DDR ausgetauscht und wurde fortan vom MfS verhätschelt. Unter anderem drehte die Stasi eine eigene TV-Dokumentation über ihn.
Gast: Bodo Hechelhammer (Buchautor und BND-Chefhistoriker) angefragt
Veranstalter Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15. Januar e.V.
gefördert: Bundesstiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur


